Mouches Volantes: Leuchtstruktur des Bewusstseins und Meditation mit offenen Augen.
Fragen und Antworten von Floco Tausin zum Thema: Glaskörpertrübungen bzw. Mouches volantes  oder fliegende Mücken.
Mouches volantes und das Bewusstsein
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Mouches Volantes
Die Leuchtstruktur des Bewusstseins

Mouches Volantes und das Bewusstsein

Glaskörpertrübungen oder Bewusstseinslicht?
Eine mystische Geschichte über die nahe(f)liegendste Sache der Welt.
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eBuch: Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins eBuch: Mouches Volantes - Die Leuchtstruktur des Bewusstseins

Mouches Volantes
Die Leuchtstruktur des Bewusstseins

Floco Tausin
© 2010 Leuchtstruktur Verlag, Bern (Switzerland)
ISBN: 978-3744817271

eBuch Leseformate:
- Kindle (.mobi für Kindle-Geräte und Kindle Apps)
- Epub (Apple iPad/iBooks, Sony Reader, die meisten eBuch Apps)
- PDF (gut zum lesen am PC, oder drucken)

ISBN
978-1301550142
eBuch Formate
Kindle / Epub / PDF

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Floco Tausin erzählt die Geschichte seiner Lehrzeit bei Nestor, einem im Schweizer Emmental lebenden Seher. Nestors Lehre handelt von den „Mouches volantes“ – bewegliche Punkte und Fäden in unserem Blickfeld. In dieser mystischen Geschichte verschmelzen Augenheilkunde, ganzheitliche Philosophie und praktische Bewusstseinsentwicklung zur Erforschung der spirituellen Bedeutung von Mouches volantes.

Texte aus dem eBuch

Mouches Volantes

Die Leuchtstruktur des Bewusstseins

Was sind diese Pünktchen und Fädchen, die in unserem Blickfeld schwimmen und bei hellen Lichtverhältnissen sichtbar werden? In der Augenheilkunde sprechen die Ärzte von Partikel in den Augen, ›Mouches volantes‹ oder ›Glaskörpertrübungen‹ genannt; Patienten werden mit dem Hinweis auf die Harmlosigkeit des nicht effektiv behandelbaren Phänomens vertröstet. Der Autor Floco Tausin stellt in diesem Buch die radikal entgegengesetzte Erkenntnis des im schweizerischen Emmental lebenden Sehers Nestor vor: Die ›fliegenden Mücken‹ sind erste Teile einer durch unser Bewusstsein gebildeten Leuchtstruktur; das mystische Eingehen in diese erlaubt uns Menschen, über den Tod hinaus bewusst zu bleiben.

Der Leser findet in diesem eBuch nicht nur einen Erfahrungsbericht in Form einer mystischen Geschichte; er wird auch mit der Weltanschauung, der Lebenspraxis und den Ekstasetechniken des Sehers Nestor vertraut, die es bedarf, um zur Erkenntnis eines Phänomens zu gelangen, das direkt vor unseren Augen ›fliegt‹, dessen Bedeutung aber weit über unsere vertraute Welt hinausreicht.

Leseprobe: Texte aus dem eBuch

Ein ausführliches Exposé kann per e-mail beim Leuchtstruktur-Verlag bestellt werden

„Mouches volantes“

Zurück in meiner gewohnten Umgebung aber, wo alles seine rationale Erklärung hatte und haben musste, verflüchtigten sich meine Vorsätze und Einsichten schnell einmal. Ich musste wissen, was es wirklich war, das sich da vor meinen Augen hin- und herbewegte und das ich anstarren sollte – um eventuelle Risiken auszuschliessen.
Ich liess daher meine Augen von einem Augenarzt untersuchen. Der beruhigte mich und teilte mir mit, dass es sich bei diesen Trübungen um abgesonderte Teilchen im Glaskörper handle. Er nannte sie mouches volantes, ein lästiges und weit verbreitetes, aber harmloses Phänomen. Behandelbar sei es nicht, ich müsse lernen, damit zu leben. Er riet mir, am besten gar nicht darauf zu achten.
Ich musste es aber genauer wissen und begann mich über die Trübungen zu informieren. ›Mouches volantes‹, fand ich heraus, ist sowohl in der französischen als auch in der deutschsprachigen Augenheilkunde die allgemeine Bezeichnung für dieses Phänomen. Der geläufige deutsche Ausdruck lautet ›Glaskörpertrübungen‹ oder auch ›fliegende Mücken‹ und ›Mückensehen‹. Im angelsächsischen Raum sind die Punkte und Fäden als floaters bekannt. Weiter gibt es eine Vielzahl von umschreibenden Bezeichnungen: dunkle Flecken, Schlieren, dünne Haare, kleine schwarze Fuseln, Flusen, Staubfussel, Würmchen, Ringlein, Flitterchen, Spinnennetze, Fasern, Kreise und längliche Ketten – nebst Punkten und Fäden samt ihrer verniedlichten Form. Mouches volantes werden als ›entoptische Erscheinung‹ klassifiziert. Dies sind Wahrnehmungen von Objekten, die der Betrachter zwar ausserhalb von sich zu sehen glaubt, die aber in Wirklichkeit innerhalb seines Auges liegen.
Mouches volantes werden gegen andere solche Erscheinungen abgegrenzt, beispielsweise gegen Purkinjes Gefässschattenfigur, also die Wahrnehmung von Äderchen der Augenwand bei seitlicher Lichteinstrahlung in die Augen; oder gegen die ›Sternchen‹, blitzartig aufleuchtende, sich in gewundenen Bahnen bewegende Kügelchen, die auf niedrigen Blutdruck zurückzuführen sind. Hinter dem Begriff der Mouches volantes verbirgt sich jedoch eine Vielzahl von unterschiedlichen Auffassungen und Erklärungen, sowohl was die Natur der flottierenden Partikel betrifft als auch deren Ursachen und genaue Lokalität im Auge.

 


„Mouches volantes“

Tatsächlich funktionieren diese medizinischen Verfahren sehr schlecht: Die Bedingungen für eine erfolgreiche Behandlung der Mouches volantes sind so streng, dass dafür praktisch nur solche Patienten in Betracht kommen, die an irgendwelchen gravierenden Schäden im Auge leiden. Patienten jedoch, die lediglich harmlose Glaskörpertrübungen aufweisen, werden von seriösen Ärzten meist abgewiesen. Das gilt insbesondere für die Laserbehandlung: Denn oft kann das, was üblicherweise mit dem Namen ›Mouches volantes‹ in Verbindung gebracht wird, von den Augenärzten objektiv gar nicht festgestellt, also nicht gesehen und nicht fotografiert werden. Mit dem Laser lassen sich aber nur solche Partikel im Auge verdampfen, die von den Spezialisten auch festgestellt und lokalisiert werden können. Im Falle der Vitrektomie liegen die Dinge anders: Hier spielt das Feststellen der Mouches volantes keine Rolle, da ohnehin der ganze Glaskörper oder ein Teil in der Sehachse entfernt wird.
Ich sagte zu Nestor, unsere Medizintechnik sei einfach noch zu wenig ausgereift, um alle Arten von Mouches volantes festzustellen und effektiv und risikolos zu behandeln; aber dies sei trotzdem kein Beleg dafür, dass es sich bei den fliegenden Mücken um etwas anderes handle als um Partikel im Auge.
Dann machte ich ihn auf ein zweites Problem aufmerksam, das mit dem der Feststellung und Behandlung eng verknüpft war: die inhaltliche Bedeutung des Begriffs ›Mouches volantes‹. Nicht nur in den Köpfen der Betroffenen, sondern auch in der Fachliteratur schien mir dieser Begriff zu wenig gegen solche Erscheinungen abgegrenzt zu sein, die auf ernst zu nehmende Netzhautschäden verwiesen.
Wenn von ›Mouches volantes‹, oder mehr noch im angelsächsischen Raum von floaters gesprochen wird, dann schwingen gleichzeitig all die Erkrankungen und Verletzungen der Netzhaut mit – obwohl diese in ihrer Erscheinung ganz anders beschrieben werden, als die einzelnen Pünktchen und Fädchen: nämlich als unbewegliche flächendeckende Verdunklungen des Blickfeldes, ›Skotome‹ genannt, die bisweilen als Russ oder Russregen charakterisiert werden; dazu tritt die Wahrnehmung von hellen Lichtblitzen, bekannt als ›Photome‹; schliesslich gehören auch die Wahrnehmungen von gelblichen oder rötlichen Flecken dazu – durch Augenkrankheiten verursachte Einlagerungen im Glaskörper.
Dies wird wohl der Grund sein, warum diese in der Mehrzahl harmlosen und transparenten Punkte und Fäden, wenn sie als ›Mouches volantes‹ oder floaters betitelt werden, manchen Menschen als beunruhigend oder sogar gefährlich erscheinen, so dass sie sie um jeden Preis weghaben wollen. Hier hätte man argumentieren können, dass ein Mensch, der durch eine erfolgreiche Laserbehandlung oder Vitrektomie von seinen Mouches volantes oder floaters befreit wurde, tatsächlich irgendwelche Teilchen im Auge hatte – aber nicht jene Punkte und Fäden, die Nestor als ›Grundstruktur des Bildes‹ beschrieb.

Der Name Floco Tausin ist ein Pseudonym. Der Autor promovierte an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern und befasst sich in Theorie und Praxis mit der Erforschung subjektiver visueller Phänomene im Zusammenhang mit veränderten Bewusstseinszuständen und Bewusstseinsentwicklung.

Liste der Publikationen
von Floco Tausin

Der Name Floco Tausin ist ein Pseudonym. Der Autor promovierte an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern und befasst sich in Theorie und Praxis mit der Erforschung subjektiver visueller Phänomene im Zusammenhang mit veränderten Bewusstseinszuständen und Bewusstseinsentwicklung.

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